Interreg 5A Deutschland – Danmark jetzt online!

Die neue Homepage ist unter www.interreg5a.eu zu finden.


Operationelles Programm

Der neue Entwurf des Operationellen Programms INTERREG 5A ist jetzt verfügbar:

Konsultationsverfahren

Konsultationsverfahren des dänisch-deutschen INTERREG 5A-Programmentwurfs 2014-2020 sowie der Strategischen Umweltprüfung

Seit dem 29. November 2013 läuft das öffentliche Konsultationsverfahren zum deutsch-dänischen INTERREG 5A-Programm.

Den Programmvorschlag können Sie hier herunterladen:

Einzelne Aspekte wie beispielsweise der konkrete Finanzplan, das zugehörige Indikatorensystem oder die Koordinierung mit anderen Programmen sind zum aktuellen Entwicklungsstand noch nicht im Entwurf enthalten, da dafür wesentliche Informationen noch nicht vorliegen.

Da der Programmentwurf in seiner vorliegenden Form jedoch schon einen umfangreichen Überblick über die strategische Ausrichtung und den konkreten Inhalt gibt, möchten die Programmpartner den regionalen Partnern der deutschen-dänischen Region die Gelegenheit bieten, ihre Kommentare, Anregungen und Ergänzungen zum Entwurf einzubringen.

Die Stellungnahme zum Programmentwurf können Sie bis zum 31. Januar 2014 in elektronischer Form an interreg@egoh.de senden. Unter Berücksichtigung Ihrer Kommentare, Anregungen und Ergänzungen wird das Programm anschließend bei der EU-Kommission formell eingereicht. Weitere Anpassungen werden ggf. auf Anforderung der EU-Kommission hin vorgenommen. 



Die Strategische Umweltprüfung steht seit dem 13.12.2013 hier zum Download:

Kommentare, Anregungen und Ergänzungen dazu können bis zum 7. Februar 2014 in elektronischer Form an interreg4a@regionsyddanmark.dk gesendet werden.


Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Hanne Edelweiss Beckert (heb@regionsjaelland.dk)
Dr. Christiane Hinrichsen (c.hinrichsen@kielregion.de)
Susanne Koch (koch@egoh.de)
Trine Spohr (trine.e.spohr@rsyd.dk)


Programmentwicklung INTERREG 5A

Mit den ersten Vorbereitungen für die neue Förderperiode 2014-2020 ist in Schleswig-Holstein und Dänemark bereits frühzeitig im Frühjahr 2011 begonnen worden. Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei die Frage, ob weiterhin an zwei getrennten Programmen festgehalten werden soll oder ob stattdessen ein gemeinsames großes INTERREG 5A-Programm etabliert werden sollte. Die beteiligten Programmpartner haben sich nun im Frühjahr 2012 darauf geeinigt, auf eine Zusammenlegung der beiden jetzigen Programmgebiete für die neue EU-Förderperiode 2014-2020 hinzuarbeiten.

Bei dieser Entscheidung standen insbesondere zu erwartende Vorteile für die Projektträger im Vordergrund, hierunter die Möglichkeit sich innerhalb einer größeren Programmgeografie an neuen Partnerschaften und größeren strategischen Projekten beteiligen zu können.

Gemeinsames Ziel beider Programme ist, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung durch die deutsch-dänische Zusammenarbeit in den jeweiligen Fördergebieten mit grenzüberschreitenden Projekten zu unterstützen. Informationen zu den jeweiligen Programmen und laufenden Projekten finden Sie auf den folgenden Homepages: www.interreg4a.de und www.fehmarnbeltregion.net.

Im Einzelnen sind in der Programmvorbereitung bisher folgende Aktivitäten erfolgt (in chronologischer Reihenfolge):

  • Einrichtung einer beide Programmgebiete umfassenden Arbeitsgruppe INTERREG 5A (AG INTERREG 5A) im Mai 2011. In dieser Arbeitsgruppe sind Mitarbeiter aus den Verwaltungsbehörden und den Sekretariaten beider Programme sowie Verwaltungsmitarbeiter der deutschen Programmträger und der Landesregierung Schleswig-Holstein vertreten.
  • Vorlage eines von der AG INTERREG 5A erstellten Diskussionspapiers zur Neuausrichtung der deutsch-dänischen INTERREG A-Förderung im Oktober 2011.
  • Erstellung einer Expertise zur deutsch-dänischen INTERREG 5A-Förderung durch die Firmen Rambøll und Georg Consulting im April 2012 (Download am Seitenende).
  • Deutsch-dänisches INTERREG 5A-Treffen in Harrislee am 25. April 2012, auf dem u.a. folgende Entscheidungen getroffen wurden:

- Einrichtung einer beide Programmgebiete umfassenden Lenkungsgruppe zur strategischen Begleitung der Aufstellung der neuen Förderperiode. Diese Lenkungsgruppe ist mit hochrangigen Vertretern der deutschen und dänischen Programmträger sowie einem Vertreter der Landesregierung Schleswig-Holstein besetzt.
- Fortbestehen der AG INTERREG 5A.
- Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsgruppe mit jeweils einem Vertreter der Region Syddanmark, der Region Sjælland und der Landesregierung Schleswig-Holstein.

Als Ergebnis des bisherigen Prozesses kann festgehalten werden, dass sich die beiden dänischen Regionen Syddanmark und Sjælland, die Landesregierung Schleswig-Holstein sowie die an beiden derzeitigen Programmen beteiligten deutschen Kreise und kreisfreien Städte auf dem Treffen in Harrislee darauf verständigt haben, auf ein gemeinsames großes INTERREG 5A-Programm hinzuarbeiten. Ziel ist es, die Vorteile eines großen gemeinsamen Programms zu nutzen, ohne auf die Förderung regional eigenständiger Maßnahmen zu verzichten. 

Die Diskussion hat auch deutlich gemacht, dass für eine Zusammenarbeit beider 
INTERREG-Programme gute Voraussetzungen bestehen. Die von Rambøll erstellte INTERREG 5A-Expertise zeigt auf, dass eine hohe Schnittmenge an gemeinsamen strategischen Zielen und Themen besteht, bei denen durch eine Kooperation mehr Dynamik und mehr kritische Masse erreicht werden kann.

Vor dem Hintergrund der von der KOM vorgeschlagenen deutlichen Erhöhung der zukünftigen Mittelausstattung des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (von derzeit 7,7 Mrd. € auf zukünftig 11, 7 Mrd. €) erhofft man sich, dass für die zukünftige deutsch-dänische Zusammenarbeit mindestens ein EU-Volumen in Höhe des derzeitigen Niveaus von insgesamt 67 Mio. € zur Verfügung steht..

Obwohl die Genehmigung der von der KOM vorgeschlagenen Verordnungen, Dokumente und Finanzbudgets noch aussteht, möchten die regionalen Partner bereits mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Operationellen Programms und der damit verbundenen Durchführung der Ex-ante Evaluierung beginnen. Dabei wird angestrebt, das Operationelle Programm im ersten Halbjahr 2013 bei der KOM zur Genehmigung einzureichen, sofern die erforderlichen rechtlichen Grundlagen auch auf nationaler Ebene rechtzeitig vorliegen.

Download: